Sie sterben nie aus... Hundehalter die völlig rücksichtslos und naiv ihren Hund überall hinrennen lassen. Menschen, die es einen feuchten Dreck interessiert, ob der Gegenüber Kontakt haben will oder nicht. Ob da ein frisch operierter Hund an der Leine ist oder ob Jemand gerade mit seinem Hund die Leinenführigkeit trainiert oder ob es eine läufige Hündin ist oder vielleicht auch ein Hund, der sich nicht mit allen Artgenossen verträgt...spielt alles keine Rolle, sie lassen ihre Hunde einfach auf andere zustürmen. Selbst wenn die Hunde eindeutige Signale senden, dass eine bevorstehende Kontaktaufnahme nicht friedlich abläuft, werden keine Anstalten gemacht, den Hund mal zu sich zu rufen und anzuleinen. Nein, man wird noch beschimpft, dass es gut für die Sozialisierung ist und "normale" Hunde sich immer vertragen. Diese Leute verstecken ihre Unfähigkeit - ihren eigenen Hund unter Kontrolle zu halten - unter dem Deckmantel der "Sozialisierung". Jeder, der nur ein bisschen Verantwortungsgefühl in sich hat, wird ihn automatisch ranrufen und vorher abklären, ob der Entgegenkommende überhaupt Kontakt haben möchte. Die Aussage *meiner tut nix, der will nur spielen*, ist eine Bankrottserklärung an die eigene Erziehung seines Hundes!!! Die Tatsache, dass man in solchen Situationen noch gesagt bekommt: "dann leinen sie ihren Hund doch auch ab", ist schlichtweg Nötigung und führt unweigerlich zu Konflikten, die nicht sein müssen. Manche Hundehalter merken gar nicht, wie sie ihren eigenen Hund in Situationen bringen, die er selbst gar nicht haben möchte. Wenn er dann berammelt wird und ständig auf dem Rücken liegt, wird noch gelacht und naiv behauptet: "guck mal wie schön die spielen". Die Annahme, dass es ein Spiel ist - wenn Hunde sich gegenseitig hinterher jagen und umwerfen - ist eine Fehleinschätzung! Denn das ist reines Kräftemessen und kann ganz schnell umkippen, wenn einer der Hunde nicht mehr der Gejagte sein will. Die niemals aussterbenden 3 magischen Sätze von mindestens 80% aller Hundehalter: *meiner-tuuuut-nix*.....*der-will-nur-spielen*.....*daaaaas-hat-er-ja-noch-nie-gemacht* Dann kommen noch die fachmännischen Kommentare, wie: *Hunde MÜSSEN miteinander spielen, weil es das Sozialverhalten stärkt*... >>> alles klar, weil gegenseitiges hinterher jagen ein Spiel ist , gelle? Oder 2 pubertierende Jungrüden im gleichen Alter auch auf ein harmonisches Spiel aus sind. WARUM MÜSSEN alle Hunde spielen? Wer behauptet das? Wenn sich in der Wildnis 2 sich fremde Wolfsrudel begegnen, spielen die auch??? Die klopfen dann ne Runde Skat *hüstel*. *Ohne Leine ist alles viel einfacher und entspannter*... >>> sischer dat, der Halter muss sich ja dann auch nicht anstrengen, dass sein ungehorsamer Hund nicht in die Leine springt. Entspannung ist, wenn man nicht genötigt wird und seinem eigenen Hund die Individualdistanz ermöglichen kann. *Die regeln das schon unter sich*... >>> spätestens nach der ersten klaffenden Winkelrisswunde - die zum suppenden Eiterherd mutiert - wird das wieder ein Hundehalter weniger sagen. Und meist sind es dann auch die Hunde, die zu Hause auch alles regeln und ihren Familien schon sagen, wo's lang geht! In dem Moment, wo der Besitzer den Hund "regeln" lässt, gibt er die Führung ab und darf sich nicht wundern, wenn Hundi auch in anderen Situationen die Führung übernimmt. *Die wollen sich doch nur mal Guten Tag sagen*... >>> ei jo dann, ich wußte gar nicht, dass Hunde sprechen können. Außerdem gebe ich doch auch nicht jedem Fremden die Hand oder falle ihm um den Hals, der mir auf der Straße begegnet!!! *Mein Hund muss nicht so ein Kadaavergehorsam zeigen, wie ihrer*... >>> das würde ich auch sagen, wenn ich 10x rufen muss und die Hunde kommen trotzdem nicht *lol*. *Kein Wunder, dass ihr Hund an der Leine tobt, wenn er nie zu anderen Hunden darf*... >>> ich kann ihn ja mal loslassen, dann gucken wir mal ob er bei ihnen immer noch so willkommen ist *pfeif*. Oder vielleicht sollte man mal hinterfragen, warum der angeleinte Hund so tobt. Zu 90% hatte er ein negatives Erlebnis an der Leine, weil er eben von "ewig freilaufenden" Hunden bedrängt oder sogar gebissen wurde! *Och das ist ja nur ein Retriever, die vertragen sich ja mit jedem und beißen nicht*... >>> stimmt, das sind ja keine Hunde und haben keine Zähne, sondern nur Wattebäusche im Maul und ihre Großeltern waren Lämmer! Das größte Ammenmärchen, seit Menschengedenken!!! Ein Labrador ist ein Hund, bleibt ein Hund und wird nie etwas anderes sein, als ein Hund. Und was ist ein Hund? Ein Raubtier!!! Und auch ein Labrador kann beissen und sich wehren! *Ach, was arme Hunde...die dürfen nie spielen und müssen nur arbeiten*... >>> ja soooo arm *lach*. Sinnvoll beschäftigte Hunde haben überhaupt keine Interesse, völlig unsinnig in der Gegend rum zu toben. Das machen nur Hunde, die sonst nix zu tun haben. Spielen im Sinne von Toben ist keine Beschäftigung und regt in keiner Weise die Gehirnzellen an. Komisch nur, dass die eigenen Kinder erst spielen dürfen, wenn sie ihre Schulaufgaben erledigt haben. Tatsache ist, dass mit den eigenen Kindern strenger und konsequenter umgegangen wird, als mit dem eigenen Hund. Sehr bedenkliche Entwicklung! Es ist so traurig, dass man sich täglich mit solchen oder ähnlichen Egoisten auseinandersetzen muss. Wer um Himmelswillen hat dieses Märchen in die Welt gesetzt, dass alle Hunde miteinander spielen MÜSSEN? Hundehalter, die so denken, sollten mal ihre Hunde beobachten und sich fragen, warum diese sich lieber entfernen und ihr Vergnügen woanders suchen, anstatt eine anständige Bindung zum Besitzer zu haben. |
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